Über die Operationalisierung von I4.0 und IoT Prozess Szenarien sowie die Umsetzung gemäß RAMI 4.0

Vom 7. – 9. September 2016 fand die solutions.hamburg statt. Im themen.park Industrie 4.0 standen agile Prozesse im Mittelpunkt der Diskussion. Mit der Veröffentlichung des Referenzarchitekturmodells RAMI 4.0 in 2015 durch den Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) und deren Partner entstand ein Grundgerüst und Standard für die Planung und Operationalisierung von I4.0 Prozess-Szenarien. Die Referenzarchitektur beschreibt die Gesamtstruktur und Wertschöpfungskette eines I4.0-fähigen Produktionsgegenstands und  verfolgt das Ziel, Standards für die Industrie 4.0 zu setzen.

Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0
Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0
© Plattform Industrie 4.0

Mit DIGITAL OPERATIONS setzen wir auf ein erfolgreiches Zusammenspiel aus Prozessen, Informationstechnologie sowie Organisation und Kommunikation. Unsere Erfahrungen und Prozesskompetenz ergänzen sich ideal mit dem kiwiw System und der SONAL® Technologie.

„Prozesse für Industrie 4.0 fit machen – das ist die größte Herausforderung für unsere Kunden. Mit der SONAL® Technologie von kiwiw wird die Komplexität beherrschbar.“, so Thilo Jeske, BeOne-Geschäftsführer

Vortrag über IoT Business und Architektur (v.l.n.r.): Thilo Jeske und Christof Langer
Vortrag über IoT Business und Architektur (v.l.n.r.)
Thilo Jeske und Christof Langer

In dem gemeinsamen Vortrag auf der solutions.hamburg stand die Umsetzung von I4.0 Prozess-Szenarien mithilfe von agiler Software im Mittelpunkt. Die besondere Herausforderung ist es, der Anforderung an hoher Adaptivität und Dynamik in der Prozessgestaltung und -ausführung gerecht zu werden. Christof Langer, Geschäftsführer der kiwiw Systems GmbH, demonstrierte anschaulich, wie die SONAL® Technologie komplexe I4.0-Szenarien operationalisiert und dabei I4.0 Komponenten mit ihren Verwaltungsschalen gemäß RAMI 4.0 einbindet.

Kern der SONAL® Technologie
Kern der SONAL® Technologie

Die anschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Peter Samulat, Gründer des Instituts für Digitale Transformation, und Sven Höppner, Inhaber und CEO der international operierenden Werner Wirth Unternehmensgruppe, zeigte, dass Industrie 4.0 ein Paradigmenwechsel im Umgang mit Prozessmanagement und -modellierung fordert. Das klassische Prozessmanagement mit seiner Sequenzfolge ist zu starr, um ausreichend Agilität in die Ausführung zu bringen, und produziert riesige, nicht handhabbare Prozesstapeten. Der Paradigmenwechsel hin zu agiler Prozessaussteuerung ist notwendig, um die Komplexität von Industrie 4.0 beherrschbar zu machen.

 „Was für ein klasse Vortrag, den kiwiw und BeOne Hamburg da hingelegt hat! Wenn nur die Hälfte von dem wahr ist, was da erzählt wurde…, dann ist das „fast“ eine Revolution!“
Tillmann Strohbach – www.agile-process.de

Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r): Dr. Peter Samulat, Sven Höppner, Christof Langer, Thilo Jeske
Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r)
Dr. Peter Samulat, Sven Höppner, Christof Langer, Thilo Jeske

 

BeOne Hamburg und kiwiw Systems auf der solutions.hamburg
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